01.10.2026 Acireale

Die Sonnenaufgänge hier sind atemberaubend und jeden Tag neu. Und ich kann der Versuchung nicht widerstehen, sie zu fotografieren. Eine kleine Unterbrechung verträgt jede Meditation ;-)

Selbst auf der längste Reise holt einen der Alltag manchmal ein. Heute war Waschtag. Nach dem Frühstück wusch ich ein paar Sachen mit der Hand, weil ich hier keine Waschmaschine habe. Das war schnell getan, und die Wäsche trocknete auf der Leine in vier Stunden.

Während unseres Ausflugs hatte Erika mir viele Geschichten von Menschen erzählt, die hier oder dort wohnten. Immer wieder überraschte mich, wie sehr sich die Erzählungen um Scham und Tradition drehten.

Heute nahm ich mir die Zeit, einen Essay darüber zu schreiben.

Am Nachmittag trafen wir uns zu einer Granita al limone. Ich bat Erika um ihr Einverständnis für den Text, den ich in der Kategorie „Flanierende Gedanken“ hier einstelle. Sie freute sich darüber. Er habe ihr geholfen zu verstehen, warum wir über das Gehen oder Bleiben mitunter verschieden denken.

Alltagsbeobachtungen: Männer, die vor einem Haus sitzen und Karten spielen. An der Kasse verbeugen sich die Kunden tief vor der Kassiererin, um die Waren aus den Körben zu heben. Diese Vehikel auf kleinen Rädern sind sehr unbequem, aber in den meisten Supermärkten zu finden. Die Ware liegt kaum zehn Zentimeter über dem Boden und verlangt von Jung und Alt dieselbe gymnastische Übung.

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