14.05.2026 Artemis

So feiern richtige Männer ihren Vatertag – mit ihren Kindern!

Von Heiligenhafen ging es heute zurück nach Kiel, unserem Ausgangspunkt. Das Wetter war auf unserer Seite. Es war trocken, der Himmel leicht bewölkt und die Sonne tat ihr Bestes, aber sie schaffte nicht mehr als gefühlte 7 Grad. Zum Glück hatten wir alle warme Kleidung dabei, so dass uns nicht kalt war. Es fühlte sich gelegentlich wärmer an, wenn die Sonne durch die Wolken brach.

Leider hatten wir wenig Wind – und der „hauchte” auch noch aus der falschen Richtung. Den größten Teil der Strecke fuhren wir unter Motor zurück. Und freuten uns sehr, als es hieß, dass wir die Segel hissen sollten.

Nach der gestrigen Schulung der Namen aller Segel und Tampen wurde uns heute gezeigt, welche Informationen einer Seekarte zu entnehmen sind. Das war interessant, weil ich mir noch nie so genau eine Seekarte angesehen habe.

Gegen 18 Uhr legten wir in Kiel an der Stelle an, wo wir erst vor ein paar Tagen abgelegt hatten. Es fühlt sich allerdings an, als ob es sehr viel länger her ist. Mir scheint, dass die Reise auf einem Segelschiff aus einer vergangenen Zeit die Zeit langsamer verstreichen lässt. Diesem Gedanken werde ich bei meinem nächsten Törn nachgehen.

Zum Abschluss der Reise aß der Kapitän mit uns. Es gab keine Eisbombe mit Wunderkerze wie auf dem Traumschiff, aber das hatte auch niemand von uns erwartet. Andernfalls hätten wir uns für eines dieser schwimmenden Hochhäuser mit Einkaufszentrum und Wasserrutsche entschieden.

Zwischen Seemannsgarn und stillen Momenten, die mit dem Wind nach achtern über Bord gehen. Ein Schiff fährt nur, wenn alle anfassen, und macht aus Fremden schnell ein Team.​​​​​​​​​​​​​​​​

Ähnliche Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben