04.04.2026 Acireale

Wenn die Sonne aufgeht,

erinnert sie mich daran,

dass jeder Atemzug

ein neuer Anfang ist.

Ihr Licht fällt auf alle,

ohne zu fragen, wer wir sind.

So möchte auch ich

den Menschen begegnen.

Jede Welle ist einmalig,

und wenn sie am Strand

ihre Form verliert,

bleibt sie doch, was sie ist: Wasser.

Sie bleibt Wasser,

bis der Wind ihr eine neue Form gibt.

So gewiss wie die Sonne morgen.

Diese wunderschönen Sonnenaufgänge sind jedes Mal neu und immer ein bisschen anders. Darum probiere ich auch hier im Tagebuch immer wieder neue Formen des Schreibens aus. In den letzten Tagen habe ich mich mit der Philosophie von Martin Buber und Emmanuel Levinas beschäftigt. Buber beschreibt die Qualität der Begegnung zweier Menschen, und Levinas die Einmaligkeit und Verletzlichkeit jedes Einzelnen. Heute habe ich es einmal mit der komprimierten, verdichteten Atmosphäre eines Gedichtes versucht. 

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