
Heute war ich mit Jochen und seiner Ehefrau Doris verabredet, die vor ein paar Tagen in Catania angekommen ist. Unser Ziel: Syrakus.
Die Fahrt dorthin führte über eine gut ausgebaute, mautfreie Autobahn durch eine hügelige Landschaft, in der sich große Plantagen mit Zitronen- und Orangenbäumen ausbreiten. Die langen Reihen der dunkelgrünen, kugelförmigen Bäume, durchsetzt mit gelben und orangen Farbtupfern, bilden einen eindrucksvollen Kontrast zum tiefblauen Meer und dem klaren Himmel.
Die Heimsuchung der Touristen, die Taormina täglich erlebt, bleibt Syrakus weitgehend erspart. Die Altstadt liegt auf einer kleinen Insel, die über zwei Brücken erreichbar ist.


Gelegentlich schieben sich Wolken vor die Sonne, und bei 15 Grad leisten die Jacken gute Dienste. Sobald die Sonne wieder durchbricht, wird es rasch warm und die Jacken geöffnet. Einige Sonnenhungrige nutzen eine windgeschützte Ecke für ein kurzes Sonnenbad.
Natürlich verfolge ich auch im Urlaub die Nachrichten aus dem Weißen Haus. Es ist kaum zu glauben, aber sie werden von Tag zu Tag absurder. Umso tröstlicher ist es, unterwegs Menschen zu begegnen, die das ähnlich sehen. Und es gibt mir Zuversicht zu beobachten, dass nicht nur in den USA, sondern auch hier Menschen auf die Straße gehen, um ihre Opposition sichtbar zu machen: No Kings!

Wir spazierten am Hafenboulevard entlang und durch die Gassen der Altstadt. Auf dem Wochenmarkt aßen wir eine Kleinigkeit, bevor wir mit einem Zwischenstopp in Brukoli nach Catania zurückfuhren, wo wir am Abend ganz fürstlich speisten.
In Brukoli zeigte sich erneut, wie nützlich es ist, Fremdsprachen zu beherrschen. Nur so erfährt man bei einem kurzen Snack mit Einheimischen Neuigkeiten aus der Nachbarschaft.
Alle, die mehr von Syrakus sehen möchten, verweise ich auf mein Tagebuch vom 09.03.–12.03.2023. Bitte hier anklicken.